Helga Nowotny – Die Ungewissheit umarmen

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In einem Interview mit „die Zeit“ befasst sich Helga Nowotny mit der Ungewissheit, die immer mehr Einzug in unser Leben hält. Helga Nowotny war als einzige Frau Präsidentin des Europäischen Forschungsrats, das angesehenste Förderungsgremium der Wissenschaft in der EU. Sie forschte an insgesamt 12 Universitäten, darunter Cambridge, New York und die ETH Zürich.

Auch das Gefühl steigender Unsicherheit steht im Zusammenhang mit der Zunahme an Komplexität. Ursachen am anderen Ende der Welt verursachen hier vor Ort immense Probleme. Beispiele hierfür sind die Finanzkrise und die Flüchtlingsdebatte mit all ihren Auswirkungen. Nowotny plädiert dafür die Unsicherheit als Teil des Gesellschaftsverständnisses zu sehen und geht sogar so weit, von einer Umarmung der Unsicherheit zu sprechen. Nur wenn jeder lernt diese Unsicherheit zu akzeptieren und daraus schließt sich flexibler aufzustellen, Umwege in Kauf zu nehmen und Risiken einzugehen, dann wird es nicht nur möglich sein, mit der Unsicherheit zu leben, sondern es werden sich für jeden Menschen neue Türen öffnen, neue Denkweisen entstehen und Freiräume geschaffen werden.



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