Günther Wagner - Macht verändert das Verhalten – von jedem

Lesezeit: 10 Minuten


Der Kampf um Macht ist so alt wie die Menschheit.

Auch in der heutigen Berufswelt erleben wir sinnlose „Machtspiele“, die oft dazu führen, dass es am Ende des Tages nur Verlierer gibt. Macht verändert wissenschaftlich nachgewiesen die Psyche und auch das Verhalten. Wer kennt nicht das Beispiel des netten Kollegen, der nach seiner Beförderung zu einem anderen Menschen mutiert. Macht muss aber nicht zwingend im negativen Sinne gesehen werden. Denn Menschen, denen vermeintlich Macht zugesprochen wird, erhöhen nachweislich beispielsweise ihr strategisches und abstraktes Denken; hervorgerufen durch die neue Motivation. Wichtig ist, wie man mit der Macht umgeht. Seine Macht im Interesse Aller und des großen Ganzen einzubringen, verlangt eine hohe Selbstreflexion und auch ein offenes und ehrliches Feedback von außen. Nur so kann die dunkle Seite der Macht gezügelt werden, die teilweise in den Abbau von Empathie mündet, in eine nicht mehr ausgewogene Zusammenarbeit mit den Untergebenen und im schlimmsten Fall in gesteigerter Aggressivität endet. In diesem Kontext wirkt Digitalisierung und Arbeitswelt 4.0 mit Ansätzen wie Kollaboration, positiver Fehlerkultur und Sinnökonomie diesem Machtmissbrauch entgegen.

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